* CHRISTOPH DOLGAN liest aus seinem neuen Roman "Elf Nächte und ein Tag" *
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Christoph Dolgan

Geboren 1979 in Graz, schloss sein Germanistikstudium mit einer Arbeit über Leopold von Sacher-Masoch ab. 2011 erhielt er den Förderpreis des Rotahorn-Preises.
Veröffentlichungen in den manuskripten und in der schreibkraft. 2013 erschien sein Debütroman Ballastexistenz, für den er mit dem manuskripte-Förderpreis (2013) und mit der Autorenprämie für ein gelungenes Debüt des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur ausgezeichnet wurde.
Elf Nächte und ein Tag

Ein bewegender Coming-of-Age-Roman über Freundschaft und Verlust, in dem Aufbruch und Neuanfang zum Greifen nah sind.
Es ist an der Zeit, das Fallen zu beenden und abzuspringen. Dieser Gedanke kreist durch den Kopf des Erzählers. Ein Aufbruch soll eine Wende herbeiführen, ihn aus dem Stillstand reißen, in dem er sich seit dem Selbstmord seines besten Freundes Theodor befindet.
Dessen Leben verlief ausschließlich in Extremen, den orangen Hoch- und den blauen Tiefphasen. Immer war der Erzähler für Theodor da. Er irrte mit ihm in Sackgassen, gemeinsam lebten sie den Moment exzessiv aus, schmiedeten Pläne und machten das, was Heranwachsende tun: Grenzen austesten und überschreiten.
In elf Novembernächten begleiten wir den Erzähler und merken schnell: wo immer ihn sein Weg hinführt, er wandelt auf den Spuren der Vergangenheit und spürt dabei eine innere Unruhe. Ein Plan aus der gemeinsamen Zeit erscheint als einzige Möglichkeit, den Blick auf die Zukunft zu richten: das obsessive Dostojewski-Lesefieber entfachte einst in Theodor den Wunsch, mit dem Zug nach Sankt Petersburg zu fahren. Eine Reise, die er niemals antrat, die dem Erzähler aber ein neues Leben bringen könnte.
„Dolgans eindringliche, dichte Sprache zeugt von außergewöhnlicher Beobachtungsgabe und ist von einer poetischen Treffsicherheit und psychologischen Tiefe ..." Michaela Schmitz, Literaturhaus Wien (über Dolgans Roman „Ballastexistenz")